Die Abwicklung und Überwachung der angebotenen Ökostromlieferungen erfolgt über ein „Greenbookmanagement“, welches nach TÜV SÜD CMS Standard 93 zertifiziert wurde. Dies garantiert Ihnen eine zuverlässige und nachvollziehbare Beschaffung, Bilanzierung und Lieferung des Ökostroms.“Den einmaligen Sofortbonus erhalten Sie exklusiv bei uns, wenn Sie in den letzten 6 Monaten für die betreffende Verbrauchsstelle (den betreffenden Zähler) noch keinen Vertrag mit diesem Versorgungsunternehmen geschlossen haben. Der Sofortbonus wird ca. 3 Monate nach Lieferbeginn vom Versorgungsunternehmen ausgezahlt, sofern der Vertrag wirksam zustande gekommen ist und das Vertragsverhältnis zum Zeitpunkt der Bonus-Fälligkeit noch besteht.Bei diesem Tarif gewährt Ihnen der Anbieter in den ersten 12 Monaten Belieferungszeit einen Rabatt auf den Arbeitspreis. In der Regel wird der Bonus nach einem vollen Belieferungsjahr mit der Jahresendabrechnung gutgeschrieben.Bei diesem Tarif erhalten Sie vom Anbieter eine jährliche Gutschrift. Die Gutschrift wird erstmalig nach Ablauf von 12 Belieferungsmonaten sowie auch in allen Folgejahren immer nach 12 weiteren Monaten ununterbrochener Belieferung mit der dann darauf folgenden Rechnung verrechnet oder ausbezahlt. Die Gutschrift entfällt, wenn das Vertragsverhältnis vor Ablauf von 12 Belieferungsmonaten durch Sie oder aus von Ihnen zu vertretenden Gründen beendet wurde oder Sie in den letzten 6 Monaten vor der Beauftragung an der gleichen Verbrauchsstelle bereits von der Süwag Vertrieb AG & Co. KG beliefert wurden.Der Anbieter garantiert für einen gewissen Zeitraum alle Preisbestandteile des Tarifs einschließlich der Mehrwertsteuer mit Ausnahme von etwaigen nach Vertragsabschluss neu eingeführten Steuern, Abgaben und Umlagen.Bei diesem Tarif wird der Strom zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt.Der Grundpreis des Tarifes beinhaltet die Messentgelte für ein herkömmliches Messgerät in Höhe von 1,16 € / Monat (brutto). Sollte an Ihrer Lieferstelle eine moderne Messeinrichtung (mME) oder ein intelligentes Messsystem (iMS) vom grundzuständigen Messstellenbetreiber verbaut werden oder bereits eingebaut sein, ändern sich die Messentgelte gemäß der Übersicht und damit einhergehend der Grundpreis des Tarifs.Die Kommunikation des Anbieters erfolgt bei diesem Tarif grundsätzlich online. Neben der Hinterlegung einer gültigen E-Mail-Adresse ist es bei manchen Anbietern erforderlich, sich im Online-Portal des Anbieters anzumelden. Informationen zu Lieferbeginn, Abschlagsplan, Abrechnung und möglichen Preiserhöhungen/-senkungen werden Ihnen per E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse zugesandt und ggf. im Kundenportal hinterlegt.Allgemeine GeschäftsbedingungenF000002851_AGB_PK_NKder Vattenfall Europe Sales GmbH für die Strombelieferung von Haushaltsund Gewerbekunden außerhalb der Grundversorgung (Stand: April 2020)§ 1 Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Belieferung eines Kunden durch die Vattenfall Europe Sales GmbH,Überseering 12, 22297 Hamburg, nachstehend Lieferant genannt,mit elektrischer Energie für die vom Kunden angegebene Lieferstelle außerhalb der Grund- und Ersatzversorgung im Rahmeneines Sondervertrages, dessen Bestandteil sie sind. Für die TarifeProtect, Easy Flex, Wallbox sowie Basis Plus gelten abweichendeund ergänzende Bestimmungen. Dieser Sondervertrag beinhaltetden Messstellenbetrieb durch den zuständigen Messstellenbetreiber und stellt einen kombinierten Vertrag im Sinne des § 9 Abs. 2Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) dar.(2) Der Kunde kann unter verschiedenen Tarifen wählen. Der vomKunden gewählte und vom Lieferanten zu liefernde Tarif ergibt sichaus der Vertragsbestätigung des Lieferanten.(3) Voraussetzung für die Belieferung von Haushaltskunden ist einJahresstromverbrauch des Kunden unter 100.000 Kilowattstunden(kWh) pro Lieferstelle sowie die Messung mittels einer konventionellen Messeinrichtung oder einer modernen Messeinrichtung.Die Belieferung von Reservestromanlagen (z. B. beim Betrieb vonBlockheizkraftwerken), von Elektrospeicherheizungen und von Wärmepumpen ist ausgeschlossen.(4) Voraussetzung für die Belieferung von Gewerbekunden ist einJahresstromverbrauch des Kunden unter 100.000 Kilowattstunden(kWh) pro Lieferstelle sowie die Messung mittels einer konventionellen Messeinrichtung oder einer modernen Messeinrichtung. Ebenso ist die Belieferung von Lieferstellen mit registrierender Lastgangmessung unabhängig vom Jahresstromverbrauch ausgeschlossen.Darüber hinaus ist die Belieferung von Reservestromanlagen (z. B.beim Betrieb von Blockheizkraftwerken), von Elektrospeicherheizungen, von Wärmepumpen und von Bargeld- oder Chipkartenzählernoder ähnlichen Vorkassensystemen ausgeschlossen. Das Gleichegilt für Lieferstellen, auf die § 19 Abs. 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) (= individuelle Netzentgelte), § 19 Abs. 3 StromNEV (= singuläre Betriebsmittel) oder die besonderen Ausgleichsregelungen der §§ 63 bis 69 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes(EEG) Anwendung finden.(5) Haushaltskunden sind Letztverbraucher, die die elektrischeEnergie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt kaufen.(6) Gewerbekunden sind Letztverbraucher, die die elektrische Energie überwiegend für den Eigenverbrauch für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke kaufen.§ 2 Vertragsschluss(1) Der Vertrag zwischen dem Kunden und dem Lieferanten kommtzustande, sobald der Lieferant das Angebot des Kunden bestätigtund den Beginn der Belieferung mitteilt, spätestens mit Aufnahmeder Belieferung durch den Lieferanten. Voraussetzung für das Zustandekommen des Stromliefervertrages und den Beginn der Belieferungist, dass der Lieferant die Bestätigung der Kündigung des bisherigenStromliefervertrages vom Vorlieferanten des Kunden sowie die Bestätigung des Netznutzungsbeginnes des Netzbetreibers vorliegenhat. Der Vertrag besteht aus den im schriftlichen bzw. elektronischenAuftragsformular angegebenen Bestandteilen. Kommt der Vertragfernmündlich zustande, so werden dem Kunden die einzelnen Vertragsbestandteile vor Vertragsschluss fernmündlich mitgeteilt und imRahmen der Vertragsbestätigung nochmals zur Kenntnis gegeben.(2) Die Stromlieferung beginnt zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zudem der örtliche Netzbetreiber die Netznutzung ermöglicht. DieLieferung beginnt entsprechend den Regelungen zum Lieferantenwechsel regelmäßig spätestens drei Wochen nach Zugang derAnmeldung der Netznutzung bei dem für den Kunden zuständigenNetzbetreiber. Besteht für die zu beliefernde Lieferstelle des Kundenbei Vertragsschluss noch ein Stromliefervertrag mit einem anderenLieferanten (Altstromliefervertrag), so beginnt diese Stromlieferungerst mit dem Tag, der auf die Beendigung des Altstromliefervertrages folgt. Der Kunde kann in seinem Auftrag einen Wunschterminfür den Lieferbeginn angeben. Sollte der gewünschte Termin nichtrealisierbar sein, erfolgt die Lieferung zum nächstmöglichen Termin.Kommt innerhalb von sechs Kalendermonaten ab Vertragsschlusskeine Belieferung des Kunden zustande oder teilt der Kunde die inseinem Auftrag anzugebenden Daten nicht vollständig oder nichtrichtig mit, hat der Lieferant das Recht, diesen Stromliefervertragmit sofortiger Wirkung zu kündigen. Der Lieferant hat zudem dasRecht, diesen Stromliefervertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen, sofern die in § 1 Abs. 3 bzw. Abs. 4 aufgeführten Voraussetzungen nicht oder nicht mehr gegeben sind, beispielsweise weil an derLieferstelle ein intelligentes Messsystem eingebaut wird.(3) Die Vertragsbestätigung erfolgt in Textform und enthält einezusammenhängende Aufstellung aller für einen Vertragsschlussnotwendigen Angaben, insbesondere1. Angaben zum Kunden (ggf. Firma, Registergericht, Registernummer bzw. Familienname, Vorname sowie Adresse, Kundennummer),2. Angaben über die Anlagenadresse und die Bezeichnung desZählers oder den Aufstellungsort des Zählers,3. Angaben zum Lieferanten (Firma, Registergericht, Registernummer und Adresse),4. Angaben zum Netzbetreiber, in dessen Netzgebiet die Belieferung durchgeführt wird (Firma, Registergericht, Registernummerund Adresse), und zum Messstellenbetreiber sowie5. Angaben zu den Preisen.(4) Wenn dem Lieferanten die Angaben nach Abs. 3 Nr. 1 nicht vorliegen, ist der Kunde verpflichtet, sie dem Lieferanten auf Anforderung mitzuteilen.§ 3 Preis(1) Der Kunde verpflichtet sich, die zur Verfügung gestellte undabgenommene elektrische Energie zu bezahlen.(2) Der vom Kunden für den von ihm jeweils gewählten Tarif zu zahlende Strompreis ergibt sich zunächst aus den bei Vertragsschlussvereinbarten Preisen. Kommt es nach Vertragsschluss zu einer auf§ 5 gestützten Preisänderung, so tritt der mitgeteilte zukünftig geltende Preis an die Stelle des zuvor vereinbarten Preises. Der Kundekann darüber hinaus die jeweils aktuellen Preise im Internet untervattenfall.de einsehen oder telefonisch beim Lieferanten erfragen.(3) Die Preise für Haushaltskunden verstehen sich einschließlichSteuern (Strom- und Umsatzsteuer). Die Preise für gewerblich tätigeKunden verstehen sich einschließlich Stromsteuer, jedoch zuzüglich Umsatzsteuer.(4) Wenn der Kunde einen Tarif mit verschiedenen Preisstufengewählt hat, gilt Folgendes:Für die Abschlagszahlungen gem. § 13 stuft der Lieferant die Lieferstelle des Kunden in die für den zu erwartenden Jahresverbrauchgeltende Preisstufe ein und berechnet auf dieser Grundlage dieAbschlagshöhe. Maßgeblich ist dabei der vom jeweiligen örtlichenNetzbetreiber mitgeteilte Vorjahresverbrauch. Liegt ein solcher fürdie Lieferstelle nicht vor, ist der Lieferant zu einer Schätzung deserwarteten Jahresverbrauches berechtigt.Macht der Kunde glaubhaft, dass sich der erwartete Jahresverbrauch geändert hat, wird der Lieferant die noch offenen Abschlägeauf Basis der nunmehr passenden Preisstufe berechnen.Für die endgültige Abrechnung gem. § 12 findet für den gesamten tatsächlichen Verbrauch des Kunden der Strompreis derjenigenPreisstufe Anwendung, die für diese Verbrauchsmenge gilt. Der Verbrauch wird kaufmännisch auf ganze kWh gerundet. Umfasst derAbrechnungszeitraum mehr oder weniger als 365 Tage, rechnet derLieferant den tatsächlichen Verbrauch auf 365 Tage um und nimmtauf dieser Basis die Einstufung gem. Abs. 3 vor.(5) Für Gewerbekundentarife mit einer HT-NT-Unterscheidung ist einZweitarifzähler Voraussetzung oder ein Zähler, der den Verbrauchzur HT- und zur NT-Zeit getrennt erfasst. Relevant für die Einordnung nach HT- und NT-Verbrauch ist die Festlegung des jeweiligenörtlichen Netzbetreibers. Die zu diesem Zeitpunkt aktuell vom betreffenden Netzbetreiber festgelegten Zeiten sind auf dem Auftraginformatorisch angegeben. Die Kosten für das Auswechseln derMesseinrichtung können gesondert berechnet werden.§ 4 Bedarfsdeckung, Art der Versorgung(1) Der Kunde ist für die Dauer des Stromliefervertrages verpflichtet,seinen gesamten leitungsgebundenen Elektrizitätsbedarf aus denElektrizitätslieferungen des Lieferanten zu decken. Ausgenommenist die Bedarfsdeckung durch Eigenanlagen der Kraft-WärmeKopplung bis 50 Kilowatt (kW) elektrischer Leistung und auserneuerbaren Energien, ferner durch Eigenanlagen, die ausschließlich der Sicherstellung des Elektrizitätsbedarfes bei Aussetzender Versorgung dienen (Notstromaggregate). Notstromaggregatedürfen außerhalb ihrer eigentlichen Bestimmungen nicht mehr als15 Stunden monatlich zur Erprobung betrieben werden.(2) Welche Stromart (Drehstrom oder Wechselstrom) und Spannungsart für das Vertragsverhältnis maßgebend sein sollen, ergibtsich aus der Stromart und Spannung des jeweiligen Elektrizitätsversorgungsnetzes der allgemeinen Versorgung, an das die Anlage,über die der Kunde Strom entnimmt, angeschlossen ist.§ 5 Preisänderungen(1) Im Strompreis sind die folgenden Kosten enthalten: die Umsatzsteuer (ausschließlich bei Haushaltskunden), die Stromsteuer,die jeweils an die Netzbetreiber bzw. den Messstellenbetreiber zuentrichtenden Entgelte und Umlagen (z. B. Netzentgelte, das Entgeltfür den Messstellenbetrieb, Konzessionsabgaben, Umlage nachdem Erneuerbare-Energien-Gesetz [EEG-Umlage], Umlage nachdem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz [KWKG-Umlage], Umlage nach§ 19 Abs. 2 StromNEV [§ 19-StromNEV-Umlage], Umlage nach§ 17f EnWG [Offshore-Netzumlage] und Umlage nach § 18 derVerordnung zu abschaltbaren Lasten [Umlage für abschaltbare Lasten]) sowie die Beschaffungs- und Vertriebskosten einschließlichder Kosten für die Abrechnung.(2) Preisänderungen durch den Lieferanten erfolgen im Wege dereinseitigen Leistungsbestimmung in Ausübung billigen Ermessens nach § 315 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). DerKunde kann dies nach § 315 Abs. 3 BGB zivilgerichtlich überprüfenlassen. Bei der einseitigen Leistungsbestimmung durch den Lieferanten sind ausschließlich Änderungen der Kosten zu berücksichtigen, die für die Preisermittlung nach Abs. 1 maßgeblich sind.Der Lieferant ist bei Kostensteigerungen berechtigt, bei Kostensenkungen verpflichtet, eine Preisänderung durchzuführen. Bei derPreisermittlung ist der Lieferant verpflichtet, Kostensteigerungennur unter Ansatz gegenläufiger Kostensenkungen zu berücksichtigen und eine Saldierung von Kostensteigerungen und Kostensenkungen vorzunehmen.(3) Der Lieferant nimmt mindestens alle 12 Monate eine Überprüfung der Kostenentwicklung vor. Der Lieferant hat den Umfangund den Zeitpunkt einer Preisänderung so zu bestimmen, dassKostensenkungen nach denselben betriebswirtschaftlichenMaßstäben Rechnung getragen wird wie Kostenerhöhungen.Insbesondere darf der Lieferant Kostensenkungen nicht späterweitergeben als Kostensteigerungen.(4) Änderungen der Preise werden erst nach brieflicher Mitteilung anden Kunden wirksam, die mindestens sechs Wochen vor der beabsichtigten Änderung erfolgen muss. Sofern der Kunde sich im OSPortal nach § 26 der AGB registriert hat bzw. einen Online-Tarif nach§ 27 der AGB abgeschlossen hat und somit zur Registrierung verpflichtet ist, gilt für die Art und Weise der Mitteilung § 26 Abs. 2 der AGB.(5) Ändert der Lieferant die Preise, so hat der Kunde das Recht, denVertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu kündigen. Hieraufwird der Lieferant den Kunden in der brieflichen Mitteilung über diebevorstehende Änderung ausdrücklich hinweisen. Die Kündigungbedarf der Textform. Der Lieferant soll die Kündigung unverzüglichnach Eingang in Textform bestätigen. Das Recht zur ordentlichenKündigung nach § 20 bleibt unberührt.(6) Abs. 2 bis 5 gelten auch, soweit künftig neue Steuern, Abgabenoder sonstige staatlich veranlasste, die Beschaffung, Erzeugung,Speicherung, Netznutzung (Übertragung und Verteilung) oder denVerbrauch von elektrischer Energie betreffende Mehrbelastungenoder Entlastungen wirksam werden.(7) Wenn für den vereinbarten Tarif ein Zeitraum als „Preisgarantie“vereinbart wurde, so erfolgen für diesen Zeitraum Preisänderungenausschließlich aufgrund von Veränderungen der Stromsteuer undder Umsatzsteuer nach Abs. 2 bis 5 sowie auf der Grundlage vonAbs. 6. Etwaige Veränderungen aller anderen in Abs. 1 genanntenKosten führen weder zu Preisänderungen noch zu einer Saldierungnach Abs. 2 Satz 5.(8) Wenn für den vereinbarten Tarif ein Zeitraum als „eingeschränkte Preisgarantie“ vereinbart wurde, so erfolgen für diesen ZeitraumPreisänderungen ausschließlich in den folgenden Fällen: Veränderungen der EEG-Umlage, der KWKG-Umlage, der § 19-StromNEVUmlage, der Offshore-Netzumlage, der Umlage für abschaltbareLasten, der Stromsteuer und der Umsatzsteuer jeweils nach Abs. 2bis 5 sowie auf der Grundlage von Abs. 6. Etwaige Veränderungenaller anderen in Abs. 1 genannten Kosten führen weder zu Preisänderungen noch zu einer Saldierung nach Abs. 2 Satz 5.§ 6 Umfang der Stromlieferung(1) Der Lieferant ist im Interesse des Kunden verpflichtet, die für dieDurchführung der Stromlieferung erforderlichen Verträge mit Netzbetreibern und Messstellenbetreibern abzuschließen. Er hat die ihmmöglichen Maßnahmen zu treffen, um dem Kunden am Ende desNetzanschlusses, zu dessen Nutzung der Kunde nach der Niederspannungsanschlussverordnung berechtigt ist, zu den Preisen undBedingungen dieses Vertrages Elektrizität zur Verfügung zu stellen.Die Elektrizität wird im Rahmen dieses Vertrages für die Zwecke desLetztverbrauches geliefert.(2) Der Lieferant ist verpflichtet, den Elektrizitätsbedarf des Kundenim Rahmen dieses Vertrages zu befriedigen und für die Dauer desVertrages im vertraglich vorgesehenen Umfang nach Maßgabe desAbs. 1 jederzeit Elektrizität zur Verfügung zu stellen. Dies gilt nicht,1. soweit die Bedingungen dieses Vertrages zeitliche Beschränkungen vorsehen,2. soweit und solange der Netzbetreiber den Netzanschluss und dieAnschlussnutzung nach § 17 der Niederspannungsanschlussverordnung oder § 24 Abs. 1, 2 und 5 der Niederspannungsanschlussverordnung unterbrochen hat oder3. soweit und solange der Lieferant an der Erzeugung, dem Bezugoder der vertragsgemäßen Lieferung von Elektrizität durchhöhere Gewalt oder sonstige Umstände, deren Beseitigung ihmnicht möglich ist oder wirtschaftlich nicht zugemutet werdenkann, gehindert ist.(3) Bei einer Unterbrechung oder bei Unregelmäßigkeiten in derElektrizitätsversorgung, soweit es sich um Folgen einer Störungdes Netzbetriebes einschließlich des Netzanschlusses oder einerStörung des Messstellenbetriebes handelt, ist der Lieferant von derLeistungspflicht befreit. Satz 1 gilt nicht, soweit die Unterbrechungauf nicht berechtigten Maßnahmen des Lieferanten nach § 19beruht. Der Lieferant ist verpflichtet, dem Kunden auf Verlangenunverzüglich über die mit der Schadensverursachung durch denNetzbetreiber oder den Messstellenbetreiber zusammenhängenden Tatsachen insoweit Auskunft zu geben, als sie ihm bekanntsind oder von ihm in zumutbarer Weise aufgeklärt werden können.(4) Bei einer Unterbrechung oder bei Unregelmäßigkeiten in derElektrizitätsversorgung als Folge einer Störung des Netzanschlusses gem. Abs. 3 Satz 1 können dem Kunden nach den gesetzlichenVorschriften Ansprüche gegen den Netzbetreiber, an dessen Netzdie Lieferstelle des Kunden angeschlossen ist, zustehen.§ 7 Erweiterung und Änderung von Anlagen und Verbrauchsgeräten, MitteilungspflichtenErweiterungen und Änderungen von Kundenanlagen sowie dieVerwendung zusätzlicher Verbrauchsgeräte sind dem Lieferanten mitzuteilen, soweit sich dadurch preisliche Bemessungsgrößenändern. Nähere Einzelheiten über den Inhalt der Mitteilung kann derLieferant in ergänzenden Bedingungen regeln.§ 8 Messeinrichtungen(1) Die vom Lieferanten gelieferte Elektrizität wird durch die Messeinrichtungen nach den Vorschriften des Messstellenbetriebsgesetzesfestgestellt.(2) Der Lieferant ist verpflichtet, auf Verlangen des Kunden jederzeiteine Nachprüfung der Messeinrichtungen durch eine Eichbehörde oder eine staatlich anerkannte Prüfstelle im Sinne des § 40Abs. 3 des Mess- und Eichgesetzes beim Messstellenbetreiber zuveranlassen. Stellt der Kunde den Antrag auf Prüfung nicht bei demLieferanten, so hat er diesen zugleich mit der Antragstellung zubenachrichtigen. Die Kosten der Prüfung fallen dem Lieferanten zurLast, falls die Abweichung die gesetzlichen Verkehrsfehlergrenzenüberschreitet, sonst dem Kunden.(3) Erhält der Kunde eine moderne Messeinrichtung im Sinne des§ 2 Nr. 15 MsbG und stellt der Messstellenbetreiber dem Lieferantenhierfür andere Entgelte für den Messstellenbetrieb in Rechnung,kann der Lieferant diese Kostenveränderung an den Kunden weitergeben. Die Preisänderung erfolgt nach § 5 Abs. 2 bis 5.§ 9 ZutrittsrechtDer Kunde hat nach vorheriger Benachrichtigung dem mit einemAusweis versehenen Beauftragten des Netzbetreibers, desMessstellenbetreibers oder des Lieferanten den Zutritt zu seinemGrundstück und zu seinen Räumen zu gestatten, soweit dies zurErmittlung preislicher Bemessungsgrundlagen oder zur Ablesungder Messeinrichtungen nach § 11 erforderlich ist. Die Benachrichtigung kann durch Mitteilung an den jeweiligen Kunden oder durchAushang an oder im jeweiligen Haus erfolgen. Sie muss mindestenseine Woche vor dem Betretungstermin erfolgen; mindestens einErsatztermin ist anzubieten. Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen,dass die Messeinrichtungen zugänglich sind.§ 10 Vertragsstrafe(1) Verbraucht der Kunde Elektrizität unter Umgehung, Beeinflussungoder vor Anbringung der Messeinrichtungen oder nach Unterbrechungder Versorgung, so ist der Lieferant berechtigt, eine Vertragsstrafe zuverlangen. Diese ist für die Dauer des unbefugten Gebrauches, längstens aber für sechs Monate auf der Grundlage einer täglichen Nutzungder unbefugt verwendeten Verbrauchsgeräte von bis zu zehn Stundennach dem für den Kunden geltenden Preis zu berechnen.(2) Eine Vertragsstrafe kann auch verlangt werden, wenn der Kundevorsätzlich oder grob fahrlässig die Verpflichtung verletzt, die zurPreisbildung erforderlichen Angaben zu machen. Die Vertragsstrafebeträgt das Zweifache des Betrages, den der Kunde bei Erfüllungseiner Verpflichtung nach dem für ihn geltenden Preis zusätzlichzu zahlen gehabt hätte. Sie darf längstens für einen Zeitraum vonsechs Monaten verlangt werden.(3) Ist die Dauer des unbefugten Gebrauches oder der Beginn derMitteilungspflicht nicht festzustellen, so kann die Vertragsstrafe in entsprechender Anwendung der Abs. 1 und 2 für einen geschätzten Zeitraum, der längstens sechs Monate betragen darf, erhoben werden.§ 11 Ablesung(1) Der Lieferant ist berechtigt, für Zwecke der Abrechnung dieAblesedaten oder rechtmäßig ermittelte Ersatzwerte zu verwenden,die er vom Netzbetreiber oder rechtmäßig ermittelte vom Messstellenbetreiber erhalten hat.(2) Der Lieferant kann die Messeinrichtungen selbst ablesen oderverlangen, dass diese vom Kunden abgelesen werden, wenn dies1. zum Zwecke einer Abrechnung nach § 12 Abs. 1,2. anlässlich eines Lieferantenwechsels oder3. bei einem berechtigten Interesse des Lieferanten an einer Überprüfung der Ablesung erfolgt.Der Kunde kann einer Selbstablesung im Einzelfall widersprechen,wenn diese ihm nicht zumutbar ist. Der Lieferant darf bei einem berechtigten Widerspruch nach Satz 2 für eine eigene Ablesung keingesondertes Entgelt verlangen.(3) Wenn der Beauftragte des Netzbetreibers, des Messstellenbetreibers oder des Lieferanten das Grundstück und die Räume desKunden nicht zum Zwecke der Ablesung betreten kann, darf der Lieferant den Verbrauch auf der Grundlage der letzten Ablesung oderbei einem Neukunden nach dem Verbrauch vergleichbarer Kundenunter angemessener Berücksichtigung der tatsächlichen Verhältnisse schätzen. Dasselbe gilt, wenn der Kunde eine vereinbarteSelbstablesung nicht oder verspätet vornimmt.§ 12 Abrechnung(1) Der Elektrizitätsverbrauch wird nach Wahl des Lieferanten monatlich oder in anderen Zeitabschnitten, die jedoch 12 Monate nichtwesentlich überschreiten dürfen, abgerechnet. Das gilt auch fürmoderne Messeinrichtungen mit Zählerstandsgangmessungen.(2) Ändern sich innerhalb eines Abrechnungszeitraumes dieverbrauchsabhängigen Preise, so wird der für die neuen Preisemaßgebliche Verbrauch zeitanteilig berechnet; jahreszeitlicheVerbrauchsschwankungen sind auf der Grundlage von Erfahrungswerten für vergleichbare Kunden angemessen zu berücksichtigen.Entsprechendes gilt bei Änderung des Umsatzsteuersatzes underlösabhängiger Abgabensätze.(3) Sofern der Kunde abweichend von Abs. 1 eine monatliche, vierteljährliche oder halbjährliche Abrechnung wünscht, bedarf es hierfürdes Abschlusses eines gesonderten Vertrages.§ 13 Abschlagszahlungen und Zahlungsweise(1) Wird der Verbrauch für mehrere Monate abgerechnet, so kannder Lieferant für die nach der letzten Abrechnung verbrauchteElektrizität eine Abschlagszahlung verlangen. Diese ist anteilig fürden Zeitraum der Abschlagszahlung entsprechend dem Verbrauchim zuletzt abgerechneten Zeitraum zu berechnen. Ist eine solcheBerechnung nicht möglich, so bemisst sich die Abschlagszahlungnach dem durchschnittlichen Verbrauch vergleichbarer Kunden.Macht der Kunde glaubhaft, dass sein Verbrauch erheblich geringerist, so ist dies angemessen zu berücksichtigen.(2) Ändern sich die Preise, so können die nach der Preisänderunganfallenden Abschlagszahlungen mit dem Vomhundertsatz derPreisänderung entsprechend angepasst werden.(3) Ergibt sich bei der Abrechnung, dass zu hohe Abschlagszahlungen verlangt wurden, so ist der übersteigende Betrag unverzüglichzu erstatten, spätestens aber mit der nächsten Abschlagsforderungzu verrechnen. Nach Beendigung des Versorgungsverhältnissessind zu viel gezahlte Abschläge unverzüglich zu erstatten.(4) Der Kunde kann zwischen der Zahlung durch Erteilung einesSEPA-Basis-Lastschriftmandates und durch Überweisung wählen.Eventuell entstehende Guthaben wird der Lieferant auf das vomKunden angegebene Konto erstatten.§ 14 Vorauszahlungen(1) Der Lieferant ist berechtigt, für den Elektrizitätsverbrauch eines Abrechnungszeitraumes Vorauszahlung zu verlangen, wenn nach denUmständen des Einzelfalles Grund zu der Annahme besteht, dass derKunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitignachkommt. Bei Verlangen einer Vorauszahlung ist der Kunde hierüber ausdrücklich und in verständlicher Form zu unterrichten. Hierbeisind mindestens der Beginn, die Höhe und die Gründe der Vorauszahlung sowie die Voraussetzungen für ihren Wegfall anzugeben.(2) Die Vorauszahlung bemisst sich nach dem Verbrauch des vorhergehenden Abrechnungszeitraumes oder dem durchschnittlichenVerbrauch vergleichbarer Kunden. Macht der Kunde glaubhaft, dasssein Verbrauch erheblich geringer ist, so ist dies angemessen zu berücksichtigen. Erstreckt sich der Abrechnungszeitraum über mehrereMonate und erhebt der Lieferant Abschlagszahlungen, so kann er dieVorauszahlung nur in ebenso vielen Teilbeträgen verlangen. Die Vorauszahlung ist bei der nächsten Rechnungserteilung zu verrechnen.(3) Statt eine Vorauszahlung zu verlangen, kann der Lieferant beimKunden einen Bargeld- oder Chipkartenzähler oder sonstige vergleichbare Vorkassensysteme gem. § 35 Abs. 2 Nr. 2 MsbG einrichten.§ 15 Sicherheitsleistung(1) Ist der Kunde zur Vorauszahlung nach § 14 nicht bereit oder nichtin der Lage, kann der Lieferant in angemessener Höhe Sicherheitverlangen.(2) Barsicherheiten werden zum jeweiligen Basiszinssatz nach§ 247 BGB verzinst. (3) Ist der Kunde in Verzug und kommt er nach erneuter Zahlungsaufforderung nicht unverzüglich seinen Zahlungsverpflichtungen ausdem Vertragsverhältnis nach, so kann der Lieferant die Sicherheitverwerten. Hierauf ist in der Zahlungsaufforderung hinzuweisen. Kursverluste beim Verkauf von Wertpapieren gehen zulasten des Kunden.(4) Die Sicherheit ist unverzüglich zurückzugeben, wenn keineVorauszahlung mehr verlangt werden kann.§ 16 Rechnungen und AbschlägeDie für die jeweils in Rechnung gestellte Forderung maßgeblichenBerechnungsfaktoren werden in der Rechnung vollständig ausgewiesen. Neben dem in Rechnung gestellten Verbrauch wird in derRechnung auch der Verbrauch des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes angegeben. Auf im Abrechnungszeitraum eingetreteneÄnderungen der Preise und Bedingungen wird hingewiesen.§ 17 Zahlung, Verzug(1) Rechnungen und Abschläge werden zu dem vom Lieferanten angegebenen Zeitpunkt, frühestens jedoch zwei Wochen nach Zugangder Zahlungsaufforderung, fällig. Einwände gegen Rechnungen undAbschlagsberechnungen berechtigen gegenüber dem Lieferantenzum Zahlungsaufschub oder zur Zahlungsverweigerung nur,1. soweit die ernsthafte Möglichkeit eines offensichtlichen Fehlersbesteht oder2. soferna) der in einer Rechnung angegebene Verbrauch ohne ersichtlichen Grund mehr als doppelt so hoch wie der vergleichbareVerbrauch im vorherigen Abrechnungszeitraum ist undb) der Kunde eine Nachprüfung der Messeinrichtung verlangt undsolange durch die Nachprüfung nicht die ordnungsgemäßeFunktion des Messgerätes festgestellt ist.§ 315 BGB bleibt von Satz 2 unberührt.(2) Bei Zahlungsverzug des Kunden kann der Lieferant, wenn er erneut zur Zahlung auffordert oder den Betrag durch einen Beauftragten einziehen lässt, die dadurch entstandenen Kosten für strukturellvergleichbare Fälle pauschal berechnen; die pauschale Berechnungmuss einfach nachvollziehbar sein. Die Pauschale darf die nachdem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartenden Kosten nichtübersteigen. Auf Verlangen des Kunden ist die Berechnungsgrundlage nachzuweisen.(3) Gegen Ansprüche des Lieferanten kann vom Kunden nur mitunbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchenaufgerechnet werden.§ 18 Berechnungsfehler(1) Ergibt eine Prüfung der Messeinrichtungen eine Überschreitungder Verkehrsfehlergrenzen oder werden Fehler in der Ermittlung desRechnungsbetrages festgestellt, so ist die Überzahlung vom Lieferanten zurückzuzahlen oder der Fehlbetrag vom Kunden nachzuentrichten. Ist die Größe des Fehlers nicht einwandfrei festzustellenoder zeigt eine Messeinrichtung ihn nicht an, so ermittelt der Lieferant den Verbrauch für die Zeit seit der letzten fehlerfreien Ablesungaus dem Durchschnittsverbrauch des ihr vorhergehenden unddes der Feststellung des Fehlers nachfolgenden Ablesezeitraumesoder aufgrund des vorjährigen Verbrauches durch Schätzung; dietatsächlichen Verhältnisse sind angemessen zu berücksichtigen.Bei Berechnungsfehlern aufgrund einer nicht ordnungsgemäßenFunktion einer Messeinrichtung ist der vom Messstellenbetreiberermittelte und dem Kunden mitgeteilte korrigierte Verbrauch derNachberechnung zugrunde zu legen.(2) Ansprüche nach Abs. 1 sind auf den der Feststellung des Fehlers vorhergehenden Ablesezeitraum beschränkt, es sei denn, die Auswirkungdes Fehlers kann über einen größeren Zeitraum festgestellt werden; indiesem Fall ist der Anspruch auf längstens drei Jahre beschränkt.§ 19 Unterbrechung der Versorgung(1) Der Lieferant ist berechtigt, die Versorgung ohne vorherigeAndrohung durch den Netzbetreiber unterbrechen zu lassen, wennder Kunde den Vertragsbedingungen in nicht unerheblichem Maßeschuldhaft zuwiderhandelt und die Unterbrechung erforderlich ist,um den Gebrauch von elektrischer Arbeit unter Umgehung, Beeinflussung oder vor Anbringung der Messeinrichtungen zu verhindern.(2) Bei anderen Zuwiderhandlungen, insbesondere bei der Nichter-füllung einer fälligen Zahlungsverpflichtung trotz Mahnung, ist derLieferant berechtigt, die Versorgung vier Wochen nach Androhungunterbrechen zu lassen und den zuständigen Netzbetreiber nach§ 24 Abs. 3 der Niederspannungsanschlussverordnung mit derUnterbrechung der Versorgung zu beauftragen. Dies gilt nicht, wenndie Folgen der Unterbrechung außer Verhältnis zur Schwere der Zuwiderhandlung stehen oder der Kunde darlegt, dass hinreichendeAussicht besteht, dass er seinen Verpflichtungen nachkommt. DerLieferant kann mit der Mahnung zugleich die Unterbrechung derVersorgung androhen, sofern dies nicht außer Verhältnis zur Schwere der Zuwiderhandlung steht. Wegen Zahlungsverzuges darf derLieferant eine Unterbrechung unter den in den Sätzen 1 bis 3genannten Voraussetzungen nur durchführen lassen, wenn derKunde nach Abzug etwaiger Anzahlungen mit Zahlungsverpflichtungen von mindestens 100 Euro in Verzug ist. Bei der Berechnungder Höhe des Betrages nach Satz 4 bleiben diejenigen nicht titulierten Forderungen außer Betracht, die der Kunde form- und fristgerecht sowie schlüssig begründet beanstandet hat. Ferner bleibendiejenigen Rückstände außer Betracht, die wegen einer Vereinbarung zwischen Lieferanten und Kunden noch nicht fällig sind oderdie aus einer streitigen und noch nicht rechtskräftig entschiedenenPreiserhöhung des Lieferanten resultieren.(3) Der Beginn der Unterbrechung der Versorgung ist dem Kundendrei Werktage im Voraus anzukündigen.(4) Der Lieferant hat die Versorgung unverzüglich wiederherstellenzu lassen, sobald die Gründe für ihre Unterbrechung entfallen sindund der Kunde die Kosten der Unterbrechung und Wiederherstellung der Belieferung ersetzt hat. Die Kosten können für strukturellvergleichbare Fälle pauschal berechnet werden; die pauschaleBerechnung muss einfach nachvollziehbar sein. Die Pauschale darfdie nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartenden Kostennicht übersteigen. Auf Verlangen des Kunden ist die Berechnungsgrundlage nachzuweisen. Der Nachweis geringerer Kosten ist demKunden zu gestatten.§ 20 Vertragslaufzeit, Kündigung und Umzug des Kunden(1) Wenn für den Tarif im Vertrag eine Mindestlaufzeit vereinbartwird, so beginnt diese mit dem Vertragsschluss nach § 2 Abs. 1dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der Vertrag verlängertsich nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch um jeweils weitere 12 Monate (Vertragslaufzeit), sofern er nicht unter Einhaltung derKündigungsfrist nach Abs. 4 bzw. Abs. 5 fristgerecht gekündigt wird.(2) Wird für den Tarif keine Vertragslaufzeit vereinbart, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit.(3) Der Stromliefervertrag kann von beiden Vertragsparteien miteiner Frist von einem Monat auf das Ende eines Kalendermonatesgekündigt werden.(4) Hat der Kunde einen Tarif mit einer Mindestvertragslaufzeit von12 Monaten gewählt, so kann die Kündigung abweichend von Abs. 3erstmals zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit unter Einhaltung der Fristvon sechs Wochen auf das Ende der Mindestvertragslaufzeit erfolgen.(5) Hat der Kunde einen Tarif mit einer Mindestvertragslaufzeitvon 24 Monaten gewählt, so kann die Kündigung abweichendvon Abs. 3 erstmals zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit unterEinhaltung der Frist von sechs Wochen auf das Ende der Mindestvertragslaufzeit erfolgen.(6) Bei einem Umzug ist der Kunde verpflichtet, dem Lieferantenden Umzug mit einer Frist von einem Monat vor dem Umzug unterAngabe der neuen Anschrift sowie des konkreten Auszugs- undEinzugsdatums in Textform anzuzeigen. Der Stromliefervertrag wirdan der neuen Lieferstelle zu den bisherigen Konditionen fortgesetzt.Sollte dem Lieferanten die Belieferung an der neuen Lieferstellenicht möglich sein, wird er den Kunden hierüber in Textform informieren. Sollte dem Kunden die Abnahme der elektrischen Energiean der neuen Lieferstelle nicht möglich sein, wird er den Lieferantenhierüber in Textform informieren. In diesen Fällen kann sowohl derKunde als auch der Lieferant den Stromliefervertrag außerordentlichzum Umzugstermin in Textform kündigen.(7) Die Kündigung bedarf der Textform. Der Lieferant soll eine Kündigung des Kunden unverzüglich nach Eingang in Textform bestätigen.(8) Der Lieferant darf keine gesonderten Entgelte für den Fall einerKündigung des Vertrages, insbesondere wegen eines Wechselsdes Lieferanten, verlangen. § 21 Fristlose Kündigung(1) Der Lieferant ist in den Fällen des § 19 Abs. 1 berechtigt, dasVertragsverhältnis fristlos zu kündigen, wenn die Voraussetzungen zur Unterbrechung der Versorgung wiederholt vorliegen. Beiwiederholten Zuwiderhandlungen nach § 19 Abs. 2 ist der Lieferantzur fristlosen Kündigung berechtigt, wenn sie zwei Wochen vorherangedroht wurde; § 19 Abs. 2 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.(2) Weitere Rechte des Lieferanten zur fristlosen Kündigung ergeben sich aus § 2 Abs. 2.§ 22 GerichtsstandGerichtsstand für die beiderseitigen Verpflichtungen aus dem Stromliefervertrag ist der Ort der Elektrizitätsabnahme durch den Kunden.§ 23 Zukünftige Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen(1) Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit einer Zustimmung des Kunden. Sie werdendem Kunden spätestens sechs Wochen vor dem vorgeschlagenenZeitpunkt ihres Wirksamwerdens in einer brieflichen Mitteilungangeboten. Hat der Kunde mit dem Lieferanten im Rahmen derGeschäftsbeziehung einen elektronischen Kommunikationswegvereinbart (z. B. über das Portal Online Service), können die Änderungen auch auf diesem Wege angeboten werden.(2) Der Lieferant wird dem Kunden eine Änderung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen anbieten, wenn und soweit die Anpassung erforderlich ist, uma) eine nicht unbedeutende Störung der bei Vertragsschluss vorhandenen Ausgewogenheit des Vertragsverhältnisses wegenunvorhersehbarer Änderungen, die der Lieferant nicht veranlasst und auf die er auch keinen Einfluss hat, zu beseitigen oderb) eine im Vertragsverhältnis entstandene Lücke, die nicht unerhebliche Schwierigkeiten bei der Durchführung des Vertragesentstehen lässt, zu beseitigen und das Gesetz keine Regelungbereithält, die die Ausgewogenheit des Vertragsverhältnisseswiederherstellt oder die entstandene Lücke füllt. Eine Lückekann insbesondere dann entstehen, wenn eine vereinbarteKlausel nach der Rechtsprechung als unwirksam gilt.Die Zustimmung des Kunden nach Abs. 1 gilt in den vorgenanntenFällen als erteilt, wenn er der Änderung nicht bis zum vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung in Textformwiderspricht. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendungdes Widerspruches. Darüber hinaus kann der Kunde bei einerÄnderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach diesemAbsatz den Stromliefervertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Auf die Wirkung eines ausbleibenden Widerspruchessowie das bestehende Kündigungsrecht wird der Lieferant denKunden in seiner brieflichen Mitteilung besonders hinweisen.(3) Stimmt der Kunde der ihm nach Abs. 1 angebotenen Änderungder Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht zu oder widersprichtder Kunde der angebotenen Änderung in den Fällen des Abs. 2form- und fristgemäß, werden die ihm angebotenen Änderungennicht wirksam.§ 24 LieferantenwechselDer Lieferant wird die für einen Lieferantenwechsel erforderlichenMitwirkungspflichten unentgeltlich und zügig erbringen.§ 25 Informationen über die Rechte von HaushaltskundenVerbraucher im Sinne des § 13 BGB können Fragen und Beschwerdenim Zusammenhang mit der Energielieferung an den Lieferanten richten:Vattenfall Europe Sales GmbHKundenservicePostfach 44 06 4412006 BerlinTelefon: 030 657 988 002Montag bis Freitag 8–18 UhrTelefax: 030 267 119 41 410E-Mail: vertrag@vattenfall.deDer Verbraucherservice der Bundesnetzagentur für die BereicheElektrizität und Gas stellt Informationen über das geltende Recht,die Rechte als Haushaltskunde und über Streitbeilegungsverfahrenfür die Bereiche Elektrizität und Gas zur Verfügung und ist unterfolgenden Kontaktdaten erreichbar:Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Postund EisenbahnenVerbraucherservicePostfach 80 0153105 BonnTelefon: 030 22 48 05 00Montag bis Freitag 9–15 UhrTelefax: 030 22 48 03 23E-Mail: verbraucherservice-energie@bnetza.deZur Beilegung von Streitigkeiten können Verbraucher ein Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsstelle Energie beantragen.Voraussetzung dafür ist, dass der Kundenservice des Lieferantenangerufen wurde und keine beidseitig zufriedenstellende Lösunggefunden wurde. Zur Teilnahme am Schlichtungsverfahren ist derLieferant verpflichtet.Schlichtungsstelle Energie e. V.Friedrichstraße 13310117 BerlinTelefon: 030 27 57 24 00Telefax: 030 275 72 40 69Internet: schlichtungsstelle-energie.deE-Mail: info@schlichtungsstelle-energie.de§ 26 Portal Online Service(1) Der Lieferant unterhält das Portal Online Service (OS-Portal) aufseiner Website unter vattenfall.de/online-service. Der Kunde kannsich freiwillig im OS-Portal registrieren; bezieht der Kunde einenOnline-Tarif nach § 27, ist er verpflichtet, sich im OS-Portal zu registrieren. Die nachfolgend dargestellten Sonderregelungen gelten füralle Kunden, die sich im OS-Portal registriert haben, jeweils ab demZeitpunkt dieser Registrierung.(2) Anstatt die Rechnungen und sonstigen Schreiben schriftlich zuübersenden, wird der Lieferant diese jeweils im OS-Portal hinterlegen. Mitteilungen zu Änderungen der Preise nach § 5 Abs. 4 erhältder Kunde in Textform. Die Mitteilung muss mindestens sechs Wochen vor der beabsichtigten Änderung erfolgen. Über die Verfügbarkeit von Rechnungen und sonstigen Schreiben erhält der Kundejeweils eine E-Mail-Benachrichtigung an seine im OS-Portal angegebene E-Mail-Adresse. Der Kunde verpflichtet sich, die Rechnungenbzw. sonstigen Schreiben dort abzurufen.(3) Kündigungen nach § § 20 uns 21 dieser Bedingungen kann derLieferant wahlweise schriftlich oder nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren erklären.(4) Rechnungen, Kündigungen und sonstige Schreiben des Lieferanten gelten dann als dem Kunden zugegangen, wenn der Kundevom Lieferanten durch eine E-Mail informiert wurde, dass neueNachrichten bzw. Dokumente im OS-Portal hinterlegt wurden. Diesgilt nicht, wenn das OS-Portal aufgrund einer technischen Störungnicht erreichbar ist. In diesem Fall tritt der Zugang erst nach Behebung der technischen Störung ein.(5) Der Kunde verpflichtet sich, bei Änderungen seiner E-Mail-Adresse unverzüglich seine im OS-Portal hinterlegte E-Mail-Adresse zuaktualisieren.§ 27 Online-TarifHat der Kunde einen in der Werbung bzw. dem Auftrag als OnlineTarif bezeichneten Tarif gewählt, ist der Kunde verpflichtet, sichinnerhalb eines Monats nach Erhalt der Aktivierungs-E-Mail im OSPortal gem. § 26 unter vattenfall.de/online-service zu registrieren, fürdie Dauer des Vertrages registriert zu bleiben und für ihn hinterlegteSchreiben im OS-Portal abzurufen.Vattenfall Europe Sales GmbH https://a.check24.net/misc/click.php?pid=138693&aid=18&deep=stromanbieter-wechseln&cat=1

Eine Antwort auf &‌#8222;&‌#8220;

354402, 354403, 354404, 354405, 354406, 354407, 354408, 354409, 354410, 354411, 354412, 354413, 354414,
Ein Blog von Shops365.de, hier werden Top Produkte in verschiedenen Marktplätzen aufgelistet.